LAUFORDNUNG VORBEMERKUNG Diese Laufordnung regelt den Laufbetrieb während des Lauftreffs.
Der Leiter des Lauftreff ist für die ordnungsgemäße Durchführung verantwortlich. Er ernennt die Gruppenleiter und ist ihnen gegenüber weisungsbefugt, damit der Lauftreff nach einheitlichen Gesichtspunkten durchgeführt wird. Er ist Ansprechpartner des DLV und seines Landesverbandes. Er hat darauf zu achten, daß die Laufordnung eingehalten wird. Die Gruppenleiter betreuen die einzelnen Leistungsgruppen des Lauftreff. Die Gruppenleiter werden von dem Leiter des Lauftreff vor Beginn am Treffpunkt namentlich benannt. Die Gruppenleiter sollten erfahrene Läufer sein. Nach Möglichkeit sollten die Gruppenleiter durch Lehrgänge geschult sein. Es können auch aus dem Kreis der Teilnehmer geeignete Gruppenleiter gewonnen werden, denen es Spaß macht, eine Gruppe zu führen. Der Gruppenleiter hat die Aufgabe , die Laufstrecke auszuwählen. Er bestimmt das Tempo, den Zeitpunkt und die Länge von Gehpausen. Ferner soll er Hinweise zur Atemtechnik, zum Laufstil und zur Kleidung, insbesondere zum richtigen Schuhwerk, geben können. Dazu gehören auch die Kenntnisse in "Erster Hilfe", die auf Unfälle beim Laufen abgestimmt sein sollten. Als Gruppenleiter für die Anfängergruppe ist der Beste aus dem Team der Richtige. Die Führung dieser Gruppe muß unter dem Motto stehen: " Wenn ein Anfänger den Mut hat, zum Lauftreff zu kommen, dann hat der Gruppenleiter die Pflicht, dem Anfänger zu beweisen, daß auch er es schafft, eine Stunde mitzumachen, d.h., daß sein Mut gerechtfertigt war". Einem bereits beim ersten Lauf überforderten Anfänger wird das Gegenteil bewiesen! Er zieht daraus die Konequenz, kommt nicht wieder und schreckt mit seiner Negativerfahrung viele andere ab! Der Einsatzplan der Guppenleiter wird vom Leiter des Lauftreffs erstellt. Hierbei sollte darauf geachtet werden, daß jede Gruppe ihren festen Gruppenleiter hat. Dies ist besonders in der Bertreuung der Anfänger- und unteren Leistungsgruppen zu empfehlen, da dort das Vertrauen zu einer Bezugsperson besonders wichtig ist. Bei privaten Verhinderungen z.B. Dienst, Urlaub, Krankheit etc. ist
der Leiter des Lauftreffs rechtzeitig zu informieren. Der Leiter setzt
vor Beginn am Treffpunkt eine Ersatzperson ein. Deshalb ist es besonders
wichtig, daß auch freie Gruppenleiter ständig zur Verfügung
stehen. Bei der Streckenauswahl sollen naturbelassene Wald-, Wiesen- und Feldwege
bevorzugt werden. Wald- und Waldwirtschafts-wege bieten normalerweise
besonders ideale Bedingungen, da es im Wald windgeschützter, im
Sommer kühler und im Winter wärmer ist als auf freiliegenden
Wegen. Auch bei Regen bietet der Wald mehr Schutz. Unser Treffpunkt ist die Schutzhütte am Waldlehrpfad. Der Treffpunkt ist Ausgangs- und Endpunkt für den Lauf der verschiedenen Leistungsgruppen. Da die Parkmöglich-keiten nur begrenzt vorhanden sind , sollten die Läufer nach Möglichkeit Fahrgemeinschaften bilden. Das hat den weiteren Vorteil, daß für jeden Läufer der Lauftreff zur bindenden Einrichtung wird. 5. Lauftreff-ZeitpunktDer Lauftreff findet jeden Samstag und bei jedem Wetter statt. Während
der Sommerzeit um 17.00 Uhr und während der Winterzeit um 16.00
Uhr wird pünktlich gestartet. Grundsätzlich wird immer ein
Stunde gelaufen. Dies gilt für alle Leistungsgruppen. Die Teilnehmer sollten während der Läufe immer wieder von
den Gruppenleitern über die Laufdisziplin im Sinne des Lauftreffs
belehrt werden. 1. Beim Lauftreff wird in Gruppen gelaufen. Jede Gruppe braucht einen Gruppenleiter. Er bestimmt Weg,Tempo, Pausenzeitpunkt und - länge. Das Gruppentempo soll sich jeweils nach dem Laufvermögen des langsamsten Läufers richten. Das kann für den leistungsstärksten Teilnehmer bedeuten, daß er auch ein mal langsamer laufen muß, was vorteilhafter ist, als eine Trainingseinheit an der Leistungsgrenze. 2. Alle Teilnehmer, ob in der Anfänger- oder in der schnellsten Gruppe, laufen eine Stunde. Erst dadurch wird der weniger trainierte Läufer zum gleichwertigen Teilnehmer. 3. Die unterschiedliche Leistungsfähigkeit der einzelnen Teilnehmer bedingt ein auf diese Leistungsfähigkeit abgestimmtes Gruppenangebot. Für die wenig Trainierten gibt es eine Anfängergruppe, in der sich langsames Laufen mit vielen Gehpausen abwechseln soll. Daran schließen sich Gruppen mit weniger Gehpausen bzw. solche, die schneller laufen können, an. Je mehr Gruppen ein Lauftreff anbieten kann, um so besser kann er differenzieren, die Homogenität der Gruppen herstellen und damit die Qualität seines Angebotes erhöhen. 4. Fünf Gruppen sollen entsprechend der Lauftreff-Konzeption
angestrebt werden. Bei weniger Gruppen werden die Leistungssprünge
von Gruppe zu Gruppe so groß, daß es vielfach zur Überforderung
der schwächeren Teilnehmer in den einzelnen Gruppen kommt, die
dann über kurz oder lang wegbleiben. Daraus ergeben sich zwei schwerwiegende
Nachteile: 5. Alle Gruppen beginnen gleichzeitig und kehren nach der Laufstunde
auch gleichzeitig zurück. Damit wird 6. Die Idee des Lauftreffs sagt ganz eindeutig: 7. Wandern Die Teilnahme am Lauftreff ist kostenlos. Jedermann ist herzlich eingeladen, natürlich auch Nichtvereinsmitglieder. Gerade die Aktivierung der bisher passiven Bevölkerung zur körperlichen Ertüchtigung und zur Verbesserung ihrer Herz-Kreislauf-Funktionen ist eines der Ziele der Lauftreff-Aktion.
Grebenstein im Mai 1989
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